zurück zur Startseite

Initiative

Feuer und Flamme für die Feuerwehr

In Rugendorf wurden die Kinder spielerisch an den richtigen Umgang mit dem "heißen Element" herangeführt.
Franz Schnaubelt, der stellvertretende Kommandant der Rugendoerfer Wehr, erklärt, welche Ausrüstung zu einem gestandenen Feuerwehrmann gehört.  Foto: Klaus Rößner
 
Wie gehe ich richtig mit Streichhölzern um? Was muss ich beachten, wenn Kerzen angezündet sind? Und was unternehme ich, wenn ich Brandgeruch im Haus bemerke? Was für uns Erwachsene keine große Sache ist, stellt für Kinder in der Regel eine Herausforderung dar. Um die Mädchen und Jungs auf solche Situationen vorzubereiten, hat sich der Kreisfeuerwehrverband Kulmbach einiges einfallen lassen. Er besucht Kindergärten, um die Kids zu schulen.

Die Aktion wird bayernweit durchgeführt. Es gab zwar schon Aktionen dieser Art im Kulmbacher Land, doch die sind bislang nicht kontinuierlich verfolgt worden.

Seit wenigen Wochen gibt es jetzt aber eine Neuauflage der Initiative, für die Andrea Pfadenhauer-Wagner zuständig ist. Die Frau aus Wüstenbuchau war jetzt im Kinderhaus "Regenbogen" in Rugendorf zu Gast, wo sie wissbegierige Mädchen und Jungs vorfand. Für die war die Schulung der besonderen Art eine willkommene Abwechslung zum Alltag: Alle zeigten sich aufgeschlossen und machten begeistert mit.

Die örtliche Feuerwehr war auch zugegen. Stellvertretender Kommandant Franz Schnaubelt war mit drei Mitstreitern gekommen und führte den Kindern Feuerwehrauto und Ausrüstung der Männer vor. Ein großer Spaß war es für die Knirpse, als sie selbst mal mit den Spritzen hantieren und sich Feuerwehr-Helme aufsetzen durften. Da waren Johan Oppenländer, Mia Kirschner und Angelie Feulner gleich Feuer und Flamme.


Hoher Praxiswert

Der spielerische Charakter darf nicht über den tieferen Wert des Besuchs hinwegtäuschen. "Brandschutzerziehung ist ebenso wichtig wie Verkehrserziehung", sagt denn auch Andrea Pfadenhauer-Wagner. Sie verteilte kindgerecht gestaltete Hefte, in denen der Stoff nochmals dargestellt wird.

Sehr positiv fällt auch das Resümee aufseiten des Kindergartens aus. Leiterin Waltraud Bauer betont den großen Praxiswert der Schulung. Dabei gehe es nicht nur um den passenden Umgang mit dem Element Feuer, sondern auch darum, den Kindern die Angst zu nehmen vor den Feuerwehrleuten. "So lernen sie die Einsatzkräfte der heimischen Wehr kennen. Auf diese Weise wird Vertrauen aufgebaut. Das kann im Ernstfall sehr wichtig sein."
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.