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Jubiläum

Rugendorfer Kindergarten ist wie ein Schatz

Der Rugendorfer Kindergarten "Regenbogen" feierte mit einem Open-air-Gottesdienst sein 25-jähriges Bestehen.
Den Festgottesdienst unter freiem Himmel, den Pfarrerin Sigrun Wagner (rechts) auf dem Gelände des Badesee unweit ihres Kinderhauses hielt, gestalteten die Jungen und Mädchen und das Betreuungsteam um Waltraut Bauer (Mitte) mit. Foto: Klaus Klaschka
 
Pfarrerin Sigrun Wagner scheint einen guten Draht zu Sankt Petrus zu pflegen. Denn sie hatte richtig vorausgesagt, dass es während des Gottesdienstes unter freiem Himmel anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Kindergartens trocken bleiben würde.


Auf der Liegewiese


Die Bänke für die Festgäste waren auf der Liegewiese neben dem Badeweiher aufgestellt, links vom Altartisch hatte der Posaunenchor Platz genommen - und auf der anderen Seite die Hauptpersonen der Feier: die Jungen und Mädchen des Kinderhauses "Regenbogen."

Vor 25 Jahren hätten Bürgermeister und Gemeinderat ganz richtig entschieden, in Rugendorf einen Kindergarten zu bauen, sagte Ralf Holzmann. Aufgrund gesetzlicher Anforderungen habe der Gemeinderat zudem 2013 beschlossen, diesen um eine Kindertagesstätte zu erweitern, so der Bürgermeister. Und genau richtig sei es damals wie heute gewesen, diesen der evangelischen Kirche anzuvertrauen, sagte Holzmann. Er wisse das Rugendorfer Kinderhaus in guten Händen.


Ein Berg Gummibärchen


Mit dem Dank der Gemeinde für die gute Arbeit mit 35 Kindergartenkindern und weiteren zwölf in der Tagesstätte überreichte der Bürgermeister an Leiterin Waltraut Bauer einen Umschlag sowie für das Mitarbeiterinnenteam ein Fläschchen "zur Nervenberuhigung nach Dienstschluss".

Für die Kinder hatte Holzmann außerdem einen Berg Gummibärchen dabei.

Feierlich war die Stunde vor der Rede des Bürgermeisters. Der Posaunenchor begann mit einem Vorspiel und begleitete die Choräle. Die Kinder sangen mit Gitarrenbegleitung Lieder und machten auch bei der Liturgie mit. Sogar für die Predigt hatten sie Pfarrerin Wagner Ideen gegeben. Es ging darin um einen Schatz, den man anfassen kann und einen, der unsichtbar sei - Freundschaft zum Beispiel.


Auch die Mütter sangen ein Lied


Auch die Eltern gratulierten zum Geburtstag. Mütter hatten extra einen Chor gebildet und trugen zwei Lieder vor. Mit einem letzten Lied verabschiedeten sich die Kinder von ihren Gästen, die langsam Kapuzen überzogen und Schirme aufspannten. Der nun doch einsetzende Regen hatte selbst Landrat Klaus Peter Söllner zu einer ganz kurzen Ansprache angetrieben. Trotzdem wurde danach noch im Trockenen ein paar Meter weiter im Haus der Jugend weiter gefeiert.
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