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Gemeinderat

In Rugendorf entstehen acht neue Bauplätze

Das Baugebiet Langenbühler Weg III in Rugendorf wird erschlossen. Im Ortsteil Losau bekommt die Straße eine neue Asphaltdecke.
Für fast 230000 Euro wird der noch nicht bebaute Teil neben dem Langenbühler Weg erschlossen. Die Scheune wird abgerissen. Es werden acht Bauplätze entstehen. Fotos: Klaus Klaschka
 
Mit Bauangelegenheiten beschäftigte sich der Rugendorfer Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend. Das Baugebiet Langenbühler Weg III, der noch nicht bebaute mittlere Teil Am Langenbühler Weg, wird erschlossen. Das hatte der Rat bereits in der Sitzung Anfang April beschlossen. Dort werden acht Bauplätze zu je 740 Quadratmeter um eine Stichstraße mit Wendehammer entstehen. Die Erschließung wurde nach der Ausschreibung nun an die Firma ASK in Kulmbach als günstigsten Bieter vergeben. Die Kosten über 228 857,54 Euro werden zu 90 Prozent an die künftigen Häuslebauer umgelegt; etwa 23 000 Euro kostet der Abriss der Scheune, die gleich neben der bestehenden Straße steht.
Neu asphaltiert werden soll die Ortsstraße in Losau zu den Anwesen 65 bis 72, sowie die Stichstraße zum Anwesen 63, beschloss der Gemeinderat. Sie ist teils bereits erheblich beschädigt. Inzwischen sind die Gräben für die Internetkabel entlang der Straße und mehrfach quer über die Straße schon verfüllt, es fehlt noch die Asphalt-Feinschicht. Mit dieser Straßenteilsanierung beauftragte der Gemeinderat nun die Guttenberger Straßenbaugesellschaft. Das Angebot liegt bei insgesamt knapp 24 000 Euro.
Wie er gehört habe, werden sich die Arbeiten am Internet in Losau verzögern, wohl bis Mitte November, berichtete Gemeinderat Gerhard Theuer. Thüga und Telekom sollen jedoch übereingekommen sein, dass die bestehenden Telefonverbindungen reibungslos funktionstüchtig bleiben, auch wenn einige Bürger bereits neue Verträge mit Gültigkeit vor dem Abschluss der Arbeiten geschlossen haben. Die würden dann später in Kraft treten.
Der Steg zum Sportplatz ist in die Jahre gekommen und die Holzbohlen mussten schon mit einer Platte stabilisiert werden. Inzwischen ist die Betonplatte schon gegossen, die den Holzsteg ersetzen wird, berichtete Gemeinderat Günther Kromholz aus dem Bauhof. Sie wird demnächst gelegt, und es werden auch an beiden Seiten Geländer montiert.
Probleme hat der Bauhof mit dem Aufsitzmäher. Das Gerät funktioniert nur noch kurzzeitig und muss dann abgekühlt werden. Eine Reparatur könnte um die 3000 Euro kosten, berichtete Bürgermeister Ralf Holzmann, sofern man überhaupt noch Ersatzteile für das 30 Jahre alte Gerät bekommen kann. Die Angelegenheit sei zwar nicht akut, aber eine Neuanschaffung, die auch zum Schneeräumen eingesetzt werden kann, dürfte mindestens 30 000 Euro kosten. Man könnte sich nach einem gebrauchten Gerät umschauen, und man sollte auch über Leasing nachdenken, regte Elisabeth Schmidt-Hofmann dazu an.
Für das zweite, ältere Fahrzeug bräuchte man ein Funkgerät, trug Franz Schnaubelt einen Wunsch der Feuerwehr vor. Ein tragbares würde genügen. Ein fest eingebautes mache keinen Sinn, denn die Lebensdauer dieses Fahrzeugs sei überschaubar. Es wird neben dem neuen Löschfahrzeug als Mannschaftswagen genutzt.
Genehmigt hat der Gemeinderat schließlich auch das Bauvorhaben in Rugendorf Kaulanger 13. Dort soll eine vorhandene Garage zu Wohnräumen umgebaut werden.
In der vorausgegangenen Bürgersprechstunde war lediglich nach dem Sachstand zur Erneuerung des Fußgängerstegs zwischen Haus der Jugend und Sportplatz gefragt worden. Den Rest der Zeit bis zur Sitzung nutzte der Gemeinderat deshalb zum Brainstorming über mögliche anstehende Projekte.
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