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Räte haben kein Interesse an weiterem Energiecoaching

Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, sich nicht am Förderprojekt "Energiecoaching Plus" in Oberfranken zu beteiligen. Der Markt habe bereits umfassen...
 
Einstimmig hat der Gemeinderat beschlossen, sich nicht am Förderprojekt "Energiecoaching Plus" in Oberfranken zu beteiligen. Der Markt habe bereits umfassende Bestandserhebungen hinter sich und kenne Probleme und Schwachstellen, hieß es in der jüngsten Sitzung.
Das größte Manko in der Kasendorfer Energiebilanz ist die Heizung in der Schule. "Wir kennen diese Schwachstellen, müssten aber richtig viel Geld in die Hand nehmen, um Abhilfe zu schaffen", erklärte Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU).


Hoher Aufwand

Mit diesem neuen Energiecoaching wären auch Maßnahmen zur Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gefördert worden. Im Mittelpunkt steht aber die Beratung bei energetischen Sanierungen oder bei der Optimierung des Energieverbrauchs.
Verwaltungsleiter Herbert Schmidt betonte, dass ein Energiecoaching immer auch mit einem erheblichen personellen Aufwand verbunden sei. Denn viele Daten wie Stromverbräuche oder Heizkosten müssten zugeliefert werden. Die Kosten würden zu hundert Prozent vom Freistaat Bayern übernommen. Pro Gemeinde seien bis zu zehn Beratungstage vorgesehen.
Die Mitglieder des Marktgemeinderats gaben grünes Licht für den Standort des neuen Abwasserpumpwerks in Azendorf. Die Standortsuche hatte sich nicht so einfach gestaltet. Der erste Vorschlag war vom Staatlichen Bauamt wegen der Nähe zur Staatsstraße abgelehnt worden, den zweiten hatte die Firma Franken Maxit nicht akzeptiert.


Kompromiss gefunden

Jetzt konnte ein Kompromiss gefunden. Das Pumpwerk wird nun näher an der Staatsstraße gebaut als eigentlich möglich. Im Gegenzug muss sich Kasendorf verpflichten, die Anlage auf eigene Kosten zu verlegen, wenn die Straße irgendwann einmal verlegt werden sollte. "Das ist aber ein unwahrscheinlicher Fall. Denn in diesem Bereich gibt es eine starke Böschung", erklärte der Bürgermeister.
Keine Einwände hatten die Räte gegen die Errichtung eines Wirtschaftsgebäudes am Schloss Peesten. Vorher stand an dieser Stelle eine Scheune. Der Markt legte zudem fest, dass die neuen Eigentümer des Nachbargrundstücks (Haus der Bäuerin) beteiligt werden sollen. Denn es gibt ein Geh- und Fahrtrecht. Der Markt Kasendorf hatte seine Anteile am Haus der Bäuerin veräußert.
In Krumme Fohre sind die sogenannten OD-Steine an den Ortseingängen versetzt worden. Gemeinderat Roland Hübner (CSU) bat zu überprüfen, ob dies auch noch bei der "Eselskurve" geschehen könnte. Doch Herbert Schmidt hatte wenig Hoffnung, dass dies genehmigt werden könnte. Trotzdem wird der Markt Kasendorf die Anregung weitergeben.
Die Tafeln mit dem Ortsplan, die am Wanderparkplatz und in der Zultenberger Straße aufgestellt worden sind, machen Probleme. Werbetreibende haben moniert, dass sie dort nicht gesehen werden und ihre Werbung zwecklos sei. Die Suche nach einem zentraleren Standort jedoch sei schwierig, machte Bernd Steinhäuser klar. Denn vor der Kelterei liegen Kabel im Boden.


Platz für Ortsplan gesucht

Die Gemeinderäte wollen nun prüfen lassen, ob die Tafeln hinter die Mauer gestellt werden könnten. "Aber so ein Plan gehört doch am Ortseingang angebracht, nicht mitten im Ort", monierte Rainer Macht (CSU). Roland Hübner (CSU) pflichtete ihm bei. Die Verwaltung prüft jetzt, ob eine Montage hinter der Mauer bei der Kelterei möglich ist, so dass die Ortspläne über die Mauer ragen.
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