zurück zur Startseite

Gemeinderat 

Maja baut neue Lagerhalle

Der Kasendorfer Möbelhersteller ist weiter auf Expansionskurs. Wasser-Einleitung in Azendorf ist genehmigt.
Der Kasendorfer Möbelhersteller Maja plant den Bau einer Lagerhalle. Foto: Alexander Hartmann
 
Die Maja-Möbelwerke sind weiter auf Expansionskurs. Jetzt soll in der Industriestraße 7 in Kasendorf eine neue Lagerhalle gebaut werden. "Die Halle wird 90 Meter lang und 25 Meter breit und hat eine Höhe von acht Metern", erklärte Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) in der Sommersitzung des Gemeinderats am Mittwochabend.
Die Halle soll baldmöglichst in Alu-Leichtbauweise erstellt werden und kommt ohne Heizung aus. Die Marktgemeinderäte gaben grünes Licht für das Vorhaben, so dass es schon in Kürze losgehen kann.
Die Maja-Möbelwerke wurden 1964 durch Manfred Jarosch gegründet, allerdings nicht in Kasendorf, sondern in Melkendorf. Das Unternehmen fing auf einer Fläche von nur 1000 Quadratmetern an. 1969 erfolgte der erste Umzug nach Thurnau, seit 1972 ist der Betrieb in Kasendorf ansässig.


Niederlassung in Sachsen

Die Firmengeschichte ist von ständigen Erweiterungen geprägt. Bereits 1978 wuchs die Produktionsfläche von 6500 auf 27 000 Quadratmeter. Seit 1980 gibt es eine Niederlassung in Wittichenau in Sachsen.
2008 verkaufte Manfred Jarosch die Firma. 2012 wurde die Maja-Firmengruppe unter dem Dach der Vivanio Furniture GmbH mit den Schwesterunternehmen Martin Staud GmbH und Sciae Sas zusammengeführt.
Die Räte beschäftigten sich auch mit einem anderen ortsansässigen Großunternehmen. Die Firma Bergmann aus Azendorf hatte den Antrag gestellt, Abwasser in die gemeindliche Kanalisation einleiten zu dürfen. Bürgermeister Steinhäuser erklärte, dass sich eigentlich nichts ändern werde. Denn das Wasser, das am Waschplatz und an der Tankstelle anfalle, laufe bislang schon über einen Ölabscheider und dann in die Kanalisation. Das soll laut Bürgermeister auch in Zukunft so bleiben.
Neue gesetzliche Bestimmungen allerdings würden besagen, dass künftig bei einem Überschreiten der Einleitungsmenge von täglich drei Kubikmetern eine wasserrechtliche Genehmigung erforderlich ist. Und genau dies ist Bernd Steinhäuser zufolge der Fall. Denn das in diesem Bereich anfallende Regenwasser werde neuerdings in die zu erwartende Wassermenge mit einkalkuliert. Der Markt Kasendorf hatte nichts gegen das Einleiten des Abwassers, sofern dies keine negativen Auswirkungen auf die gemeindliche Kanalisation hat, entschieden die Räte.


Bebauung noch nicht möglich

Eine Teilfläche eines Grundstücks in Döllnitz wird in den Ort einbezogen, der Gemeinderat erließ eine Ergänzungssatzung. Bürgermeister Bernd Steinhäuser (CSU) regte an, dass die Kanalisation eventuell so dimensioniert werden soll, dass nicht nur ein Interessent anschließen kann.
Momentan allerdings sei eine Bebauung aus immissionsschutzrechtlichen Gründen noch nicht möglich, weil sich in diesem Bereich ein Schweinestall befindet.
Die ehrenamtlichen Helfer bei der Bundestagswahl am 24. September bekommen eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro, beschlossen die Kasendorfer Räte einstimmig. Damit bleibt die Entschädigung auf dem Niveau der Vorjahre.
Newsletter kostenlos abonnieren


noch Zeichen



Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.