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Fussball

Kasendorf schießt den TSV II ab

Vor knapp 200 Zuschauern schenkt der SSV der Neudrossenfelder Landesliga-Reserve acht Tore ein und jubelt über den Derbysieg.
Die Kasendorfer jubeln über das 1:0 von Andreas Pistor. Es sollte nicht der letzte Treffer des Spiels sein.  Foto: Monika Limmer
 
Es war ein ereignisreiches Derby in der Fußball-Bezirksliga Oberfranken Ost - die Zuschauer kamen auf ihre Kosten, wenngleich sich die Gästefans sicher über eine andere Aufteilung der Tore gefreut hätten. Zu Beginn wäre das sogar möglich gewesen.


Bezirksliga Ofr. Ost

SSV Kasendorf -
Neudrossenfeld II 8:1 (3:1)

Die SSV-Hintermannschaft war eine fast komplett andere als im ersten Saisonspiel, und so kam es hier und da noch zu Abstimmungsschwierigkeiten. Diese konnten allerdings von den Gästeakteuren Stöcker und Sendel nicht genutzt werden.
So nahm das Spiel einen anderen Verlauf: Etwas überraschend gingen die Hausherren durch Torjäger Andi Pistor in Führung. Die Vorarbeit kam vom heute überragenden Kapitän, Daniel Grasgruber, und es sollte nicht seine letzte an diesem Tag gewesen sein. Darauf zeigte sich, was heute bei den Gästen nicht passte und bei Kasendorf eben schon: die Chancenverwertung. Erneut war es TSV-Stürmer Sendel, der eine Unachtsamkeit der SSV-Abwehr nicht ausnutzte, stattdessen traf er nur den Pfosten. Dann erhöhten die Hausherren auf 2:0: Titus fand mit einem langen Ball Dominik Schorn, der vor dem Gästegehäuse eiskalt blieb.
Im dritten Versuch war Sendel dann doch erfolgreich und verkürzte zunächst auf 2:1. Nachdem Mullen noch am Torhüter gescheitert war, machte es Andi Pistor kurz vor der Pause besser und brachte seine Farben mit einer typischen "Pistor-Aktion" und etwas Hilfe des Innenpfostens mit 3:1 in Front.
In Halbzeit 2 machte der Stürmer da weiter, wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Erneut bediente Grasgruber, der über seine rechte Seite einfach nicht zu stoppen war, Pistor mustergültig. Mit dem 4:1 im Rücken war das Spiel gelaufen, und Neudrossenfeld hatte in der Folge nur noch eine gefährliche Doppel-Aktion: Sendel und der Ex-Kasendorfer Weiner scheiterten jeweils an der Kasendorfer Hintermannschaft, speziell an Torhüter Cukaric.
Das 5:1 war die Krönung einer herausragenden Leistung des Kapitäns Grasgruber. Jermaine Mullen belohnte sich nach seiner tollen Einzelaktion selbst und markierte das 6:1. Das 7:1 und 8:1 erzielten zwei Eingewechselte: Zunächst traf, nach schöner Kombination über Krauß und Fuchs, Jonas Friedrich. Den Schlusspunkt setzte Matthias Pistor per Kopf - natürlich nach Vorarbeit von Grasgruber. Der Unparteiische hatte mit dem fairen Derby keine Probleme.
SSV: Cukaric - Fuchs, Stübinger, Schubert, Grasgruber, Hollfelder, Titus, Mullen (77. J. Friedrich), Schorn, Do Adro (68. M. Pistor), A. Pistor (79. Krauß). - TSV II: Schuberth - Möckel, Wölfel (75. Förster), Sahr, Dippold (54. Onarici), Weiner, Stelzer, Biener, Stöcker, Sendel, Boehm (46. Svagr). - SR: Mildenberger (Maroldsweisach). - ZS: 195. - Tore: 1:0 A. Pistor (13.), 2:0 Schorn (27.), 2:1 Sendel (37.), 3:1 A. Pistor (45.), 4:1 A. Pistor (47.), 5:1 Grasgruber (59.), 6:1 Mullen (75.), 7:1 J. Friedrich (83.), 8:1 M. Pistor (84.)
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