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Gemeinderat

Schandfleck in Kasendorf soll verschwinden

Der Markt Kasendorf will ausloten, was mit dem alten Haus neben dem Rathaus geschehen kann.
Das Anwesen Marktplatz 2, direkt neben dem Kasendorfer Rathaus, ist ein Schandfleck.  Foto: Sonny Adam
 
Ein Fenster ist zugemauert, andere sind verhängt. Die Tür ist nur notdürftig befestigt, der Putz blättert mehr und mehr ab. Das Gebäude Marktplatz 2, direkt neben dem schmucken Verwaltungsgebäude in Kasendorf, bietet ein Bild des Jammers.


Machbarkeitsstudie soll Klarheit bringen


Jetzt hat der Markt einen Antrag für das Programm Förderoffensive Nordostbayern gestellt. Konkret geht es zunächst darum, Zuschüsse für eine Machbarkeitsstudie zu bekommen. Eigentlich hatte der Markt gehofft, einfach die ohnehin zu erstellende Studie für die Sanierung oder den Um- oder Neubau des "Schwarzen Rosses" erweitern zu können, erläuterte Bürgermeister Bernd Steinhäuser in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Doch da es sich um ein eigenes Gebäude handele, werde auch eine eigene Machbarkeitsstudie gefordert.

Geklärt werden müsse, ob das Gebäude erhaltenswert ist oder ob möglicherweise nur die Front geschützt werden müsse. "Wir müssen ausloten, was weg kann und ob man in diesem Bereich Stellplätze anlegen kann", erklärte Verwaltungsleiter Herbert Schmidt. Wenn das Gasthaus "Schwarzes Ross" umgebaut und darin die Diakoniestation untergebracht werden sollte, dann benötigte man in jedem Fall Parkflächen. Denn allein die Diakonie benötigt Schmidt zufolge sechs Stellplätze.


Ortsgrenzen werden versetzt


Der Antrag für eine Machbarkeitsstudie ist auf 40 000 Euro begrenzt. Beteiligt werden sollen die örtlichen Architekten.

Bürgermeister Bernd Steinhäuser informierte die Räte, dass die Ortsgrenzen an der Staatsstraße 2190 versetzt werden. Bislang befand sich die Grenze in Kasendorf selbst auf Höhe des Friedhofs, künftig sollen sie bei der Werksausfahrt der Firma ait sein. In Richtung Azendorf endet der Ort derzeit in Höhe der Einfahrt Reuther Berg. Die Grenze wird hier zur Abzweigung Friesenmühlweg nach oben versetzt.

Herbert Schmidt gab zu bedenken, dass in diesem Zusammenhang noch die Unterhaltslast für den Radweg geklärt werden muss. Denn die Kommune habe hierfür bereits bezahlt.


Holzlege darf gebaut werden


Keine Einwände hatte das Gremium gegen den Neubau einer Holzlege in Lindenberg. Sie werde über 50 Quadratmeter groß, nur deshalb war eine Genehmigung überhaupt erforderlich.

Ebenfalls Zustimmung signalisierten die Kasendorfer Gemeinderäte für den Bau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Nussallee in Peesten. Gebaut werden soll dort ein Fertighaus. Allerdings, so Bernd Steinhäuser, sei der Kniestock beim Normhaus um 25 Zentimeter höher. Dafür werde aber die erlaubte Dachneigung nicht ausgenutzt. Insgesamt werde das geplante Haus nicht höher als die anderen in der Umgebung.

Weiter beschlossen die Räte, eine Teilfläche eiens Grundstücks in Döllnitz in den Ortsbereich einzubeziehen. Damit kann ein weiterer Bauplatz entstehen.


Trial genehmigt

Am 21. und 22. Oktober wird in Welschenkahl wieder der Jugend- und Clubtrial des MSC Kasendorf durchgeführt. Der Markt genehmigte die Nutzung gemeindlicher Flurstücke und die Vollsperrung der öffentlichen Feld- und Waldwege.

Bislang habe es noch nie irgendwelche Beschwerden wegen dieser Veranstaltung gegeben, erklärte hierzu Bürgermeister Bernd Steinhäuser.
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