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Die Lieder der alten Hafenarbeiter

Der Name ist ein Zungenbrecher, die Musik zum Zungeschnalzen. Am Mittwoch, 5. Juli, um 20 Uhr gastiert das "Orchestra Bailam e Compagnia di Canto Trallaller...
 
Der Name ist ein Zungenbrecher, die Musik zum Zungeschnalzen. Am Mittwoch, 5. Juli, um 20 Uhr gastiert das "Orchestra Bailam e Compagnia di Canto Trallallero" im "Blauen Haus". Die neun Männer aus Genua stehen für mitreißende Lieder und mehrstimmigen Gesang der Extraklasse.
Es ist eigentlich unglaublich, dass Li und Jim Tröster diese Formation ins "Blaue Haus" holen konnten. Der Ursprung dieses Projekts, für das sich zwei Gruppen zusammengefunden haben, entstammt einer Zeit, als der Sultan von Konstantinopel Handelsbeziehungen nach Osten zum Schwarzen Meer und nach Westen zu den Anrainern des Mittelmeeres unterhielt.
Die Musiker begeben sich auf eine sehr volksnahe Reise entlang der Tavernen und Raucherhöhlen, der Cafés Aman und anderer Treffpunkte, wo die Traditionen der arabischen Makams auf die Kreiselbewegungen italienischer Trallaleros trafen.
Das "Orchestra Bailam" bringt die ottomanische Musikkultur auf die Bühne, in der sich Einflüsse türkischer, griechischer, persischer, armenischer, kurdischer, arabischer und europäischer Musiktraditionen finden lassen.
Der Trallalero ist ein in Genua beheimateter A-cappella-Gesang, der traditionell von den Hafenarbeitern gesungen wird. Damit versuchten die Arbeiter nach Feierabend, sich von ihrer schweren Tätigkeit abzulenken.
Der Eintritt mit Voranmeldung kostet 18 Euro, Karten an der Abendkasse gibt es für 20 Euro. Reservierungen sind telefonisch unter der Nummer 09228/8283 möglich. red
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