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Frankenwaldhalle 

Energetische Sanierung beginnt

Der Grafengehaiger Gemeinderat hat die ersten Aufträge im Gesamtwert von 350 000 Euro vergeben.
Rund eine Million Euro kostet die energetische Sanierung der Frankenwaldhalle Grafengehaig. Foto: Klaus-Peter Wulf
 
Die energetische Sanierung der Frankenwaldhalle rückt näher. In der jüngsten Sitzung hat der Grafengehaiger Marktgemeinderat die ersten Aufträge für das Millionenprojekt vergeben, bei dem auch ein barrierefreier Zugang zur Halle geschaffen werden soll.
Auch die Erneuerung der Zaunanlage am Kindergarten Eppenreuth hat das Gremium auf den Weg gebracht. Den Zuschlag erhielt die Firma Weber aus Kasendorf zum Preis von 8328 Euro. Der Auftrag für die Erneuerung der Nebentür an der Gemeindekanzlei ging an die Schreinerei Hildner aus Reichenbach für 1550 Euro, den neuen Boden im Bürgermeisterzimmer verlegt die Firma Geyer aus Kulmbach für 4852 Euro.
Die Vorberatung des Haushalts war der zweite Hauptpunkt. VG-Kämmerin Mandy Knarr stellte die Ansätze vor. Die wichtigsten Einnahmepositionen sind die Grundsteuern A und B mit 115 000 Euro, die Gewerbesteuer mit 79 000 Euro und die Einkommensteuerbeteiligung mit 349 000 Euro. An Schlüsselzuweisungen erhält die Gemeinde 473 000 Euro.


Schulden abgebaut

Die größten Ausgabeposten sind die Kreisumlage mit 370 000 Euro und VG-Umlage mit 158 000 Euro. 45 000 Euro sind für die Erstellung des Kanalkatasters und 50 000 Euro für den Masterplan veranschlagt. Die Zinsbelastung sank auf knapp über 16 000 Euro, die Schulden des Marktes sanken zum Jahresende 2016 auf 602 000 Euro.
Der Vermögensetat hat einGesamtvolumen von 2,2 Millionen Euro. Auf der Einnahmenseite stehen Zuschüsse von 175 000 Euro für den Straßenbau Hetzenhof, von 765 000 Euro für die Frankenwaldhalle und von 672 000 Euro für den Breitbandausbau. 308 000 Euro werden den Rücklagen entnommen.
Größte Ausgabenposten sind die energetische Sanierung der Frankenwaldhalle mit 966 000 Euro und der Breitbandausbau mit 750 000 Euro.
"Gespart wird, wo es möglich ist", sagte Bürgermeister Werner Burger. Der Markt sei dank der Stabilisierungshilfen auf einem guten Weg und könne nun einen gewissen Investitionsstau aufarbeiten. "Eine Kreditaufnahme ist nicht erforderlich."
Einmütig nahm der Marktgemeinderat das erstellte Konsolidierungskonzept zur Kenntnis.
Den Auftrag für die Lieferung der notwendigen Beladung für das neue Mehrzweckfahrzeug der Feuerwehr Grafengehaig ging zum Angebotspreis von 1851 Euro an die Firma Ludwig in Bindlach. Weiter werden Funkgeräte und Einbauten für etwa 6000 Euro benötigt.


Kinonacht gut besucht

Jugendsprecher Manuel Narr sagte, dass die von der "Schmiede" angebotene zweite lange Kinonacht in der Frankenwaldhalle gut besucht war. Zudem bedankte er sich beim Team des SV Grafengehaig für die Bewirtung.
Geschäftsstellenleiter Michael Laaber ging noch auf die Einführung eines elektronischen Ratssystems ein. Der Marktgemeinderat Marktleugast stehe dem aufgeschlossen gegenüber und die Verwaltung arbeite daran. Auch die Grafengehaiger Ratsmitglieder zeigten sich nicht abgeneigt. Eingangs der Sitzung hatten die Ratsmitglieder des kürzlich verstorbenen Altbürgermeisters Fritz Schramm gedacht. "Der Markt Grafengehaig hat einen herausragenden, engagierten und hoch geachteten Kommunalpolitiker verloren, der durch Tatkraft, Bürgernähe und Menschlichkeit überzeugte. Er hat die positive Entwicklung von Grafengehaig entscheidend mit vorangetrieben", würdigte Bürgermeister Werner Burger. Und: "Wir werden ihn nicht vergessen."
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