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Urnenstelen-Anlage, Jugendsozialarbeit und der Abriss von zwei Häusern

Von dem im Jahr 2013 angeschafften Urnenstelen-Ensemble auf dem Friedhof in Marktleugast sind von zwölf Kammern bereits zehn belegt. Aufgrund der hohen Nach...
Die beiden Anwesen Marktstraße 12 und 14 in Marktleugast sollen abgerissen werden. Foto: Klaus-Peter Wulf
 
Von dem im Jahr 2013 angeschafften Urnenstelen-Ensemble auf dem Friedhof in Marktleugast sind von zwölf Kammern bereits zehn belegt. Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine Erweiterung der Urnenanlage notwendig, um auch weiterhin das Angebot dieser Bestattungsart möglich zu machen, sagte Bürgermeister Franz Uome (CSU) bei der Marktgemeinderatssitzung am Montagabend im Bürgersaal. Die Firma Paul Wolff GmbH aus Mönchengladbach bietet eine Erweiterung um zwei Urnenstelen mit je drei Kammern zum Preise von 4789 Euro und einer Lieferzeit von circa sechs bis acht Wochen an.



Einstimmiger Beschluss

Die notwendigen Fundamente hat der gemeindliche Bauhof bereits bei der Ersterstellung mit errichtet. Einstimmig beschloss der Marktleugaster Marktgemeinderat, die Firma Wolff mit der Lieferung zu beauftragen.
Die Geschwister-Gummi-Stiftung hat die weitere Förderung der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule Marktleugast für das Jahr 2018 beantragt. Die Fachkraft ist wöchentlich 20 Stunden tätig. Die Marktgemeinde Marktleugast hat bei der letzten Förderperiode den Zuschuss auf 4000 Euro beschränkt.
Es erging der einmütige Ratsbeschluss, dass sich der Markt Marktleugast mit den Märkten Grafengehaig und Stammbach auch 2018 jeweils mit 4000 Euro an den notwendigen Personal- und Sachkosten für einen Sozialpädagogen für die Jugendsozialarbeit an der Mittelschule beteiligt.
Der Elternbeiratsvorsitzende der Mittelschule und CSU-Gemeinderat Marc Hartenberger bedankte sich für den einstimmigen Beschluss und merkte an, dass die Sozialarbeit bei den Schülern und Eltern sehr geschätzt werde.
Einstimmig nahm der Marktgemeinderat Marktleugast am Montag das Ergebnis der Jahresrechnung 2016 zur Kenntnis. Der Verwaltungshaushalt schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 5,59 Millionen Euro und im Vermögensetat mit 1,45 Millionen Euro ab. Es entstand ein Überschuss in Höhe von 488 000 Euro, der der allgemeinen Rücklage zugeführt wird. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt, die örtliche Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss zu veranlassen.
Zusätzlich zu den üblichen Sitzungsterminen ist es aufgrund von Vergaben notwendig, am 14. August eine Sondersitzung des Bau- und Umweltausschusses anzuberaumen, sagte Bürgermeister Franz Uome. Dabei sollen die Aufträge für die Baumeisterarbeiten für das Dorfgemeinschaftshaus und den Feuerwehrstellplatz Steinbach sowie der Auftrag für den Abbruch der beiden Anwesen Marktstraße 12 und 14 in Marktleugast vergeben werden. Dem Markt Marktleugast wurden 270 000 Euro aus dem Förderprogramm "Förderoffensive Nordostbayern" bewilligt. Mit dem Geld wird der Abbruch der Gebäude Marktstraße 12 und 14 in Marktleugast sowie die anschließende Platzgestaltung finanziert.
Bürgermeister Franz Uome freute sich, dass das Landratsamt Kulmbach die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan 2017 der Marktgemeinde Marktleugast genehmigt hat.
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