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Bürgermedaille

Gemeinde Marktleugast ehrt Hermann Dörfler

Mit der Goldenen Bürgermedaille des Marktes Marktleugast wurde Gemeinderat Hermann Dörfler ausgezeichnet.
Nach der Verleihung der Goldenen Bürgermedaille an Hermann Dörfler (von links): Pfarrer Pater Adrian Manderla, 2. Bürgermeister Reiner Meisel, Landrat Klaus Peter Söllner, Marita Dörfler, Dritter Bürgermeister Martin Döring, der Geehrte, Bürgermeister Franz Uome und Landtagsvizepräsidentin MdL Inge Aures. Foto: Klaus-Peter Wulf
 
In Würdigung seines außenordentlichen kommunalen Engagements sowie seines ehrenamtlichen Wirkens in den Vereinen und Initiativen der Region verlieh Bürgermeister Franz Uome gemäß dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderates vom 24. April Hermann Dörfler die Goldene Bürgermedaille.

Der 61-jährige frühere Beamte der Polizeiinspektion Stadtsteinach, der sich vor allem um die Verkehrserziehung verdient gemacht hat, hat sich laut Bürgermeister Uome "in außerordentlicher Weise in verschiedenen Ehrenämtern engagiert". Schon mit 18 Jahren übernahm er von 1974 bis 1978 den Vorsitz der Landjugendgruppe in seinem Geburtsort Waldau und war von 1978 bis 1980 Vorsitzender der Landjugendgruppen des Kreisverbands Kulmbach. Über ein Jahrzehnt übernahm Dörfler als Vorsitzender Verantwortung im Kindergartenverein Marktleugast. Hier war er auch bei Arbeitseinsätzen ein vorbildlicher Helfer.

Seit Januar 2002 leitet Dörfler die Soldatenkameradschaft Tannenwirtshaus. Zudem ist er Mitglied beim Sportring Tannenwirtshaus, bei den Freunden der Wallfahrtsbasilika Marienweiher, der Feuerwehr Marktleugast, den Gartenfreunden Marktleugast, den Geflügelzuchtvereinen in Marktleugast und Grafengehaig, bei der Kreisverkehrswacht Kulmbach und beim Sportverein Grafengehaig. Als gläubiger Mensch engagiert er sich zudem seit 17 Jahren im Kirchenvorstand der evangelischen Kirchengemeinde in Grafengehaig. Sechs Jahre leitete Dörfler zudem als Vorsitzender erfolgreich die Geschicke der Freien Wähler.

2008 übernahm er auch das Amt des Vorsitzenden des Projekts "Lebensqualität durch Nähe" (LQN), ein Zusammenschluss der Märkte Presseck, Enchenreuth, Grafengehaig, Stammbach und Marktleugast sowie der Stadt Kupferberg. Ziel ist es, in Bereichen wie Wirtschaft und Tourismus, Kunst und Kultur die Lebensumstände im Oberland zu verbessern. "Dafür bin ich Hermann Dörfler auch als Bürgermeister sehr dankbar, weil diese Initiative nicht nur einen hohen Stellenwert in unserer Kommune hat, sondern weit über unsere Grenzen hinaus hohen Respekt genießt", betonte Uome.

Im November 1986 rückte Hermann Dörfler in den Marktgemeinderat nach. Dieses Ehrenamt übte er bis zum 30. April 1996 aus. Von Mai 1996 bis April 2002 legte er eine politische Denkpause ein und ist seit dem 1. Mai 2002 bis heute wieder im Rat tätig. Als Höhepunkt seiner politischen Karriere wurde ihm in der Legislaturperiode von 2008 bis 2014 das Amt des 2. Bürgermeisters übertragen.


Vielseitigkeit neu definiert

"Gerade im Gemeinderat sind wir auf Persönlichkeiten wie Hermann Dörfler angewiesen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen direkt zu konfrontieren. Dieser Verantwortung ist Dörfler nun in schon mehr als 25 Jahren mehr als gerecht geworden", sagte Uome, demzufolge in Anbetracht der Tätigkeiten Dörflers das Wort "Vielseitigkeit" eigentlich neu definiert werden müsste. "Hermann Dörfler ist ein Vorbild für viele und wird es sicher auch in Zukunft bleiben."

Landrat Klaus Peter Söllner, der sein Grußwort auch namens MdL Inge Aures sprach, würdigte den Geehrten als "herausragende Persönlichkeit des Marktes Marktleugast" mit einem unglaublichen Pflichtbewusstsein. In Bezug auf seine frühere berufliche Tätigkeit als Polizeibeamter sei er ein Freund und Helfer seiner Marktgemeinde und des Oberlandes.


"Arbeit hat Spaß gemacht"

Hermann Dörfler bedankte sich für die einstimmig beschlossene Verleihung der Goldenen Bürgermedaille und freute sich, dass er so kurz nach seinem Einzug in den Marktgemeinderat auch bei der Gründung der gutfunktionierenden Partnerschaft mit dem ungarischen Pilisszentivan dabei sein durfte. Viel Freude und Spaß habe ihm von 2003 bis 2016 die Verkehrserziehung von über 6000 Kindern der 4. Grundschulklassen in der Kreisjugendverkehrsschule Mainleus gemacht. Gerne arbeite er auch für die LQN-Initiative, doch sei es an der Zeit, dass es ein anderer stellvertretender Bürgermeister aus den sechs Kommunen diese Tätigkeit übernehme.
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