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Initiative 

Jubiläumsjahr für die LQN

Zur Gewerbeschau und Ausbildungsmesse stellen die LQN-Gemeinden wieder viel auf die Beine, um vor allem den Jugendlichen zu zeigen, wie gut man in der Region leben und arbeiten kann. Im Herbst wird die Initiative zehn Jahre alt.
 
Zur LQN-Gewerbeschau und -Ausbildungsmesse im Mai in Marktleugast wird zwar nicht der Papst tanzen, aber der Kulmbacher Landrat könnte jonglieren, und der Hofer Landrat könnte sein fundiertes Wissen über Fußball-Weltmeisterschaften zum besten geben. Mit irgendetwas in diese Richtung will das Kernteam der Veranstaltung noch mehr Besucher anlocken - vorausgesetzt, die Landräte Klaus Peter Söllner und Oliver Bär machen den Spaß mit. Gefragt hat sie noch niemand. Bär weiß noch nicht einmal, dass er neben Söllner zum Co-Schirmherrn der Veranstaltung ernannt werden soll. Gute Ideen entstehen oft, wenn man sich zusammensetzt und einfach den Gedanken freien Lauf lässt.


Macher im Hintergrund

Schon recht konkret sind aber die Vorbereitungen gediehen. Nach sechs Treffen des Arbeitskreises Wirtschaft kam nun das Kernteam zusammen: Die Macher im Hintergrund mit den Bürgermeistern beziehungsweise deren Vertretern aus Grafengehaig, Kupferberg, Marktleugast, Presseck und Stammbach - niemand aus Enchenreuth.
Im Herbst werden es zehn Jahre, dass es LQN - "Lebensqwualität durch Nähe" - gibt, die Kooperative von sechs Kommunen im Oberland, erinnerte Reiner Meisel, der Zweite Bürgermeister von Marktleugast. "Und ich bin der Meinung, dass wir zusammen noch mehr machen müssen," sagte der Stammbacher Bürgermeister Karl Philipp Ehrler. "Wir müssen das Bisherige nachhaltig weiterführen," so der Grafengehaiger Bürgermeister Werner Burger, und die Zweite Bürgermeisterin von Kupferberg, Doris Manz sagte: "Kupferberg wird noch mehr zusammenarbeiten, damit mehr Schwung in die Gemeinde kommt."
Für die Gewerbeschau am 20. und 21. Mai haben sich bisher schon 41 Betriebe aus der unmittelbaren Region angemeldet, berichtete Reiner Meisel. Alteingesessene und auch neue, die sich auf der Schau bekannt machen wollen. Soweit noch Platz in der Marktleugaster Dreifachsporthalle ist, können sich nun auch Betriebe aus dem Umland dazu gesellen. Die Kulmbacher Brauerei, Sparkasse und Raiffeisenbank und die Himmelkroner Schule für Heilerziehungspflege haben bereits zugesagt - insbesondere für die Ausbildungsmesse am 20. Mai.


Nutzen für beide Seiten

Bei der können Betriebe und Schulabgänger zusammenkommen. Zu beider Nutzen. Dabei regte Ehrler an, die Schulen auch im weiteren Umkreis auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen, auch im Landkreis Hof. "Wenn wir Aufmerksamkeit bei den jungen Leuten erreichen wollen, dann müssen wir das unbedingt über das Internet machen", so Ehrler.
Darum kümmert sich wie bisher schon Michael Schramm. LQN-Vorsitzender Hermann Dörfler hat noch die Gemeindebanner von der ersten Gewerbeausstellung 2012 in Verwahrung.
Für die jugendliche Freizeitgestaltung wird sich auch der Kreisjugendring Kulmbach mit der Marktleugaster und Grafengehaiger Jugendorganisation "Die Schmiede" präsentieren. Und nachdem die örtliche Feuerwehr die allgemeine Absicherung der Veranstaltung übernimmt kann sie auch gleich die Gelegenheit nutzen, für die eigenen Belange, sprich Nachwuchs zu werben.
Für die Bewirtung hat Reiner Meisel bereits vier Zusagen. Außerhalb der Sporthalle wird wohl auch ein Zelt aufgestellt. Den stabilen Boden zum "Schübelzelt" liefert der Markt Presseck. Am Samstag kommt außerdem das Spielmobil des Landkreises, und am Sonntag eine Hüpfburg der Raiffeisenbank. Und vielleicht findet man noch eine Firma, die eine hohe Hebebühne zur Verfügung stellt, von der aus die Besucher die ganze Veranstaltung von weit oben begutachten können, schlug Karl Philipp Ehrler vor. Bei der Eröffnung des neuesten Baugebiets in Stammbach war das ein Renner gewesen.
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