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Familie Haas muss noch warten

Peter Müller Um den geplanten Neubau eines Stalles für 12 000 Bio-Legehennen in Mannsflur ist es ruhig geworden. Wie ist der Stand der Dinge? Ein Anruf bei ...
Hans-Dieter Vießmann
 
Peter Müller

Um den geplanten Neubau eines Stalles für 12 000 Bio-Legehennen in Mannsflur ist es ruhig geworden. Wie ist der Stand der Dinge? Ein Anruf bei Antragsteller Stephan Haas bringt keine neuen Erkenntnisse: "Sie haben gesagt, wir sollen uns noch gedulden", so der Mannsflurer auf Anfrage der Bayerischen Rundschau.
Warum sich die Angelegenheit so lange hinzieht, erläutert Hans-Dieter Vießmann. Der Umweltingenieur, der am Landratsamt Kulmbach für Immissionsschutz, Abfallrecht und Bodenschutz zuständig ist, verweist darauf, dass es sich um ein umfangreiches baurechtliches Verfahren handelt, bei dem die Aufsichtsbehörde auch sehen müsse, dass alle rechtlichen Vorschriften beachtet werden.


Gutachten eingeholt

Zu den Fragen der Bürgerinitiative sei inzwischen ein Gutachten eingeholt worden. Er bitte aber um Verständnis dafür, dass er aufgrund des laufenden Verfahrens noch nichts Substanzielles dazu sagen könne. Zudem fehlten noch einige Unterlagen. Er rechne damit, dass bis zu einer abschließenden Beurteilung des Bauantrags noch einige Wochen vergehen werden.
Die Bürgerinitiative "Mannsflur gegen Massentierhaltung", vertreten durch Sprecherin Dagmar Knade, hatte bereits am 8. Dezember 2016 bei einer Infoveranstaltung in Marktleugast an Bürgermeister Franz Uome eine Liste mit über 250 Unterschriften von Gegnern des Vorhabens übergeben. Die Unterzeichner wehren sich gegen den Stall, weil er keine artgerechte Tierhaltung ermögliche und die Umwelt beeinträchtige. Außerdem wurde argumentiert, dass die Entwicklung des Ortes negativ beeinflusst werde.
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