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Jubiläum

Pedersen-Radler feiern mit einer Tour

Seinen 200. Geburtstag feiert in diesem Jahr das nach seinem Erfinder Karl Drais benannte Laufrad. Es ist der Vorgänger des modernen Fahrrads. Etwas jünger ...
Stolzer Besitzer eines Pedersen-Rads Foto: privat
 
Seinen 200. Geburtstag feiert in diesem Jahr das nach seinem Erfinder Karl Drais benannte Laufrad. Es ist der Vorgänger des modernen Fahrrads. Etwas jünger ist zwar das Pedersen-Rad. Aber auch dieses gibt es inzwischen schon seit 125 Jahren.
Die skurril wirkenden Fahrradrahmen wurden um 1893 von dem Dänen Michael Pedersen in England entwickelt.


Hin und her

Der Erfinder war mit dem Fahrkomfort der damaligen Fahrräder nicht zufrieden und konstruierte einen Gitterrohrrahmen, in dem der geflochtene Sattel wie in eine Hängematte beim Fahren hin und her schwingt.
Zu einem ersten Treffen dieser Genussradler kam es anlässlich des 100. Geburtstags dieses Velos in Ebermannstadt. Nun, zu ihrem 25. Pedersen-Fahrrad-Treffen zieht es die Radler aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Spanien wieder an Regnitz und Wiesent. Am Freitag, 22. September geht es zu einem Besuch ins Levy-Museum und zur "Blauen Maus" nach Neuses. Die Radstrecke am Samstag führt von Buttenheim nach Forchheim und weiter im Wiesental vorbei an Ebermannstadt nach Streitberg.


Schwingender Sattel

Am Sonntag, 24. September, geht es von Buttenheim, über Litzelsdorf und Schloss Seehof nach Bamberg.
Pedersen-Fahrräder werden auch heute noch von verschiedenen Herstellern gebaut und über den qualifizierten Fachhandel vertrieben. Ab 2500 Euro muss der Radler für das Vergnügen auf dem schwingenden Sattel hinblättern. Man fährt aufrecht und sehr bequem, weshalb das Pedersen-Fahrrad für Menschen mit Rückenproblemen als besonders geeignet gilt. red
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