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Neunkirchen gegen Ermreuth: Duell der Trainer entfällt

Zwischen Neunkirchen und Ermreuth in der KL 2 kommt es am Ostermontag nicht zum Aufeinandertreffen der knipsenden Coaches, da Maik Sprenger verletzt ist.
Coach Maik Sprenger (re.) sowie Matthias Hammerand und damit 25 Tore fehlen dem SV Ermreuth im Derby.  Foto: Uwe Kellner/Archiv
 


Kreisliga 2 ER/PEG: TSV Neunkirchen (3.) - SV Ermreuth (4.)

Sowohl Adrian Mahr als auch Maik Sprenger kommen aus dem Ruhrpott und haben dort eine höherklassige Ausbildung genossen, bevor es sie ins Frankenland verschlug. Sprenger bei der eher unbekannten SpVgg Erkenschwick, Mahr beim namhaften Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Dortmund. Seither sind die beiden Spielertrainer die tragenden Säulen ihrer Mannschaft und trafen in den letzten Jahren immer wieder aufeinander. Die leicht bessere Bilanz in diesen Duellen hat der Neunkirchener, wobei Ermreuth in der laufenden Runde das Hinspiel mit 1:0 gewann, zudem führt Sprenger in Sachen Torerfolge deutlich.

Die Revanche am Ostermontag ist wahrscheinlicher geworden, nachdem sich der Ermreuther Trainer einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Ohne seinen 25-Tore-Mann hat der SV aus den letzten drei Partien nur einen Punkt erspielt und zwei Tore geschossen. Darüber hinaus fällt Markus Hammerand, der am Gründonnerstag den Ehrentreffer beim 1:3 in Brand erzielte, wegen derselben Verletzung aus. Die Gäste müssen am Montag also auf die Nummer 1 und 3 der Liga-Torschützenliste verzichten. "Wir wissen, dass Ermreuth noch ein, zwei andere torgefährliche Spieler hat", mahnt Mahr dennoch.

Die TSVler Tobias Basener und Robin Kuttig haben sich am Knie verletzt, auch Neuzugang Danilo Müller, der bereits im Sommer mit einem Kreuzbandriss an den Brandbach kam, wird in nächster Zeit nicht spielen können. Diese Rückschläge bringen Mahr jedoch nicht von seinem Ziel ab. Zum Abschied aus Neunkirchen will er aufsteigen. "Wir haben zuletzt in zwei intensiven Spielen gegen körperlich starke Gegner nur unentschieden gespielt, sind aber weiter in der Spur. In die ersten vier Siege nach dem Winter haben wir viel investiert, weswegen wir in ein kleines Loch gefallen sind. Jetzt haben wir das Training so dosiert, dass wir für den Rest der Saison fit sind. Der Aufstieg ist unser Ziel", sagt der 34-Jährige.


Ermreuth sieht es locker

Viele Punkte darf Neunkirchen dafür nicht mehr liegen lassen - erst recht nicht gegen den SV. "Das sind die Duelle, die du gewinnen musst." In Ermreuth sieht man das Thema Aufstieg ganz locker. Nach den vergangenen Punktverlusten hat der SV an Boden verloren. Folgt nun die nächste Pleite, wären Sprenger und Co. vorerst aus dem Rennen. "Alle vorderen Mannschaften spielen noch gegeneinander und sogar Weingarts schwächelt", sagt Sprenger optimistisch. "Wenn ich außen stehe, bin ich definitiv aufgeregter als auf dem Platz."

Er will, dass seine Jungs die Kreise von Mahr stören und Freistöße verhindern, bei denen der TSV-Trainer ein Experte ist. "Wir werden aber keinen abstellen, der ihm hinterherläuft. Das haben wir im Hinspiel auch nicht getan und da haben wir immerhin gewonnen." Egal wie die Partie ausgeht, die Messe in der Kreisliga 2 ist danach noch lange nicht gelesen.

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